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Freitag, 15. Mai 2015

Brückentags-Frühstück: Süß-salzige Cashew-Erdnuss-Butter

Erdnussbutter ist eigentlich nie so mein Ding gewesen. Früher mochte ich ehrlich gesagt überhaupt keine Erdnüsse, damit konnte man mich wirklich auf Bäume jagen. Das hat sich inzwischen aber gegeben -  wenn Erdnüsschen auf dem Tisch stehen, fällt es mir sogar mitunter schwer, mich zu beherrschen... Zeit also, der Erdnussbutter eine Chance zu geben, hier in einer süß-salzigen Variante mit Cashew-Kernen.




REZEPT für 6 kleine Gläschen

200 g Cashew-Kerne
160 g geröstete und gesalzene Erdnüsse
210 g Rohrohrzucker
150 g Kokosfett, in Stücke gehackt








Cashew-Kerne im Ofen bei 180°C einige Minuten goldbraun rösten, kurz abkühlen lassen und mit den Erdnüssen im Blitzhacker fein mahlen. Zucker und Kokosfett zugeben und zu einer homogenen Masse mixen. Paste in kleine Gläschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.


Geschmacklich sehr lecker, doch leider hat sich der Zucker beim Mixen nicht aufgelöst. Beim nächsten Mal werde ich den Zucker vorher fein mahlen oder Puderzucker verwenden. Im Kühlschrank wird die Butter hart, wird aber bei Zimmertemperatur schnell wieder streichfähig. Ein nettes Geschenk aus der Küche übrigens!

Samstag, 2. Mai 2015

Backwahn: Sauerteig-Brot mit Röstzwiebeln und Nüssen

Seit meine Küchenmaschine bei mir angekommen ist, ist bei mir das Backfieber ausgebrochen. Endlich muss ich mich nicht mehr mit zähem Teig herumschlagen und kann mein Brot selbst backen, ohne stundenlang kneten und meine Arme malträtieren zu müssen. Mein erstes Brot sollte etwas besonderes sein und wurde auch gleich im Rahmen einer kleinen Feier von einer ganzen Horde Testesser verkostet, weshalb ich mir ein leckeres Rezept mit Walnüssen und Röstzwiebeln aus der Lust auf Genuss (3/2012) ausgesucht und ein wenig abgewandelt habe...

 

REZEPT für 2 Brote

Für den Teig:
750 g Dinkelmehl (Type 630) und Mehl zum Arbeiten
350 g Roggenmehl (Type 1150)
150 g Sauerteig (ich gebe es zu: aus dem Beutel)
1,5 TL Salz
30 g frische Hefe
600-700 ml Wasser






 außerdem:
115 g Walnüsse
5 kleine Zwiebeln (250 g)
Salz
etwas Mehl
1 EL Butterschmalz


Hefe in Wasser auflösen, Mehlsorten mit Salz mischen und alle Zutaten für den Teig in einer Küchenmaschine (!!!) zu einem Teig verarbeiten, der im besten Falle nicht mehr klebt (bei der Wassermenge daher rantasten). Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln abziehen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Mehl mischen und im heißen Butterschmalz bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Salzen und auf einem Teller abkühlen lassen. Walnüsse hacken. Beides unter den Teig kneten, zu zwei Brotlaiben formen, bemehlen und auf Backpapier nochmal 20 min gehen lassen. Derweil den Ofen inklusive Blech auf 240°C (Ober/-Unterhitze) vorheizen. Brote jeweils 4  mal schräg einschneiden, eine ofenfeste Schale mit kochend heißem Wasser auf den Ofenboden stellen und die Brote mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen. Etwa 40 min backen, sie sind fertig, wenn sich das Klopfen auf der Brotunterseite hohl anhört.


Mit gesalzener Butter oder diversen Aufstrichen servieren.

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen ersten Mai? Macht euch ein schönes Wochenende!!!

Sonntag, 26. April 2015

Abgeschaut: Invertzuckersirup

Guten Morgen, ihr Lieben! Heute habe ich ein Rezept aus der Kategorie "Grundrezept" für euch, das ihr unbedingt nachmachen solltet, weil eben sehr nützlich.
Steph vom Kleinen Kuriositätenladen ist, wie ihr wisst, meine Anlaufstelle Nr. 1 für Geschenke aus der Küche. Für die Zubereitung eines meiner Ostergeschenke brauchte ich nicht nur ihren (genialen!) Schoko-Espresso-Sirup, auch Invertzuckersirup stand im Rezept. Na ja, dachte ich mir, wenn ich schon mal dabei bin...

REZEPT für 2 Flaschen à 250 ml

500 g Zucker
250 ml Wasser
1/2 TL Zitronensäure
1/2 TL Natron

Zucker, Wasser und Zitronensäure in einem Topf erhitzen und bei kleinster Hitze 1 1/2 bis 2 Stunden ziehen lassen, das Ganze soll laut Steph etwa 80 Grad halten, aber das hab ich mit meinem Herd nicht hinbekommen.
Dann vom Herd ziehen und kurz stehen lassen, Natron einrühren (ACHTUNG! Das schäumt! Der Topf sollte also möglichst groß sein!), heiß in sterilisierte Flaschen füllen und verschrauben.



Laut Steph wird Eis besonders cremig, wenn einen Teil des Zuckers durch diesen Sirup ersetzt. Das probiere ich auf jeden Fall mal aus, lieben Dank, Steph!

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche!

Montag, 20. April 2015

Zum Hamstern: Bärlauch-Rucola-Pesto mit Erdnüssen

Er ist DER Frühlingsbote.
Noch vor dem ersten Spargel erinnert er schon an die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut, an Blumen, nasses Grad, feuchte Erde, den Duft von erwachender Natur... Ich rede natürlich von Bärlauch, über dessen Erscheinen ich mich jedes Jahr auf's Neue freue. Nicht so sehr wie auf Spargel, aber dennoch zaubert der Anblick des ersten Bundes Bärlauch ein Lächeln auf mein Gesicht und irgenwie schafft er es jedes Jahr, meine gesamte Planung über den Haufen zu werfen und in meinem Einkaufskorb zu landen... Leider ist die Saison nicht lang, deshalb: Unbedingt Vorräte schaffen!


Vorräte...
Was liegt näher, als würziges Pesto herzustellen? Gepaart mit salzigen Erdnüssen und gut gereiftem Parmesan kommt die Knoblauchnote des Bärlauchs wunderbar zur Geltung und macht die schnelle Pasta am Abend umso leckerer...

 

REZEPT für 5-6 kleine Gläschen

250 g Bärlauch (ohne Stiel, gewaschen und trocken geschleudert)
100 g Rucola
235 g gesalzene und geröstete Erdnüsse
200 g Parmesan, frisch gerieben
1 Bio-Zitrone
300 ml Olivenöl und Öl zum Bedecken
Salz
Pfeffer
Cayenne-Pfeffer




Bärlauch und Rucola hacken und mit Öl in ein hohes Gefäß geben. Gründlich pürieren, dann Erdnüsse im Blitzhacker hacken, unterrühren und ggf. nochmal durchpürieren. Schale der Zitrone abreiben und zugeben, Parmesan fein reiben, unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. In kleine Schraubgläser füllen und die Oberfläche mit ausreichend Öl bedecken.



Im Kühlschrank lagern. Nach Entnahme (mit einem sauberen Löffel!) immer wieder die Oberfläche glätten und mit Öl bedecken.
Macht sich übrigens auch sehr gut als Geschenk, z.B. zu Ostern...
Und jetzt los, wie gesagt: Die Bärlauch-Saison ist kurz!

Eine sonnige Woche wünsche ich euch!