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Samstag, 17. Januar 2015

Weihnachts-Nachtrag: Zitronengras-Sirup

Wer mich kennt, der weiß, dass ich zu Weihnachten fast ausschließlich selbstgemachte Kleinigkeiten verschenke. Zum einen finde ich das einfach "netter", weil es von Herzen kommt, zum anderen muss etwas meiner Meinung nach nicht teuer sein, um jemandem Freude zu machen. Ich finde es viel schöner, dem anderen zu zeigen, dass man an ihn gedacht und sich Mühe gegeben hat!
So habe ich auch im letzten Jahr einige Kleinigkeiten gezaubert, unter anderem diesen Sirup...

REZEPT für 2 Flaschen à 250 ml
500 ml Wasser
400 g Zucker
5 Stangen Zitronengras
1 Bio-Zitrone
8 g Zitronensäure

Zitronengras waschen, in Stücke schneiden und flach klopfen. Wasser mit Zucker und Zitronengras aufkochen und 15 min offen köcheln lassen. Abkühlen lassen, dann gewaschene und in Scheiben geschnittene Zitrone sowie Zitronensäure einrühren und im Kühlschrank 1-2 Tage ziehen lassen. Abseihen und nochmal etwa 10 min köcheln lassen und heiß in sterilisierte Schraubflaschen füllen.


Den Sirup genießt man am besten mit eiskaltem Mineralwasser, etwas Zitronensaft, Crushed Ice und einigen Blättchen Zitronenmelisse ganiert. Bis Weihnachten ist es noch laaaaaange hin, aber denkt dran: Ostern kommt schneller, als man denkt :)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende - lasst es euch gut gehen!

Montag, 5. Januar 2015

Cookies mit gesalzenen Pistazien und Zartbitterschokolade

Das neue Jahr (ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch übrigens!) startet mit...
...Keksen! - Schon wieder? - Ja, schon wieder. Ich bin nämlich immer für Resteverwertung! Da war eine angebrochene Packung Schokolade, ein einsames Ei, ein Rest Butter... Außerdem war ich sowieso gerade bei der Sache: Im Zuge des Projektes "Eiscreme mit Keksteig" (näheres dazu in Kürze) produzierte ich fleißig Teig (ohne Ei), da lag es nahe, schnell den Ofen anzuwerfen und ein letztes kleines Weihnachtsmitbringsel zu backen.
Und weil ich die Kombination von salzig und süß einfach genial finde, durften dieses Mal geröstete und gesalzene Pistazien auf Bitterschokolade treffen... Ein unschlagbares Team!!!


REZEPT für 20 Cookies

100 g Butter
50 g Edelbitterschokolade (73% Kakao), gehackt
50 g gehackte Pistazienkerne (geröstet und gesalzen)
100 g Rohrzucker
30 g Vanillezucker
1 Ei
150 g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz


Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und bräunen. Das dauert ein bisschen und man sollte zwischendrin immer mal wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt. Wenn die Butter goldbraun ist und nussig duftet, in eine Schüssel umfüllen, damit die Butter nicht weiter bräunt.
Etwa 30 min abkühlen lassen, in der Zwischenzeit die restlichen Zutaten abwiegen, den Ofen auf 175° vorheizen, die Schokolade in grobe Stücke hacken und das Ei mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
Die abgekühlte Butter hinzufügen und weiterschlagen, dann die Knethaken in das Rührgerät einsetzen und Mehl und Backpulver hineinsieben. Zu einem homogenen Teig verrühren, dann die Schokolade und die Pistazien untermengen und mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Abstand lassen! Die laufen noch schön auseinander. Etwa 12-14 min backen, bis sie an den Rändern schon goldbraun sind, in der Mitte aber noch weich.
Herausnehmen, noch einige Minuten auf dem Blech ruhen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.




Die Cookies habe ich, wie gesagt, zu Weihnachten verschenkt - hübsch gestapelt und in Tütchen gepackt ein tolles Mitbringsel!

Als Basis hab ich mich wie immer am Grundrezept von Nicky von deliciousdays (hier) orientiert.
Mehr Cookies gibt es hier, hier und hier...

Habt eine schöne Woche!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Knabberkram für die Silvesterparty: Gewürznüsse

Die letzten Tage im alten Jahr - da kommt ein bisschen Wehmut auf. Das alte Jahr hielt viele Überraschungen bereit, viel Spaß und schöne Erlebnisse, aber auch Arbeit und ein bisschen Ärger - wäre auch langweilig, wenn mal so gar nichts passiert. Grund genug, es gebührend zu verabschieden und am Mittwoch noch mal ausgiebig zu feiern.
Wer dafür noch Knabberkram braucht, der sollte jetzt aufpassen:
Auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken stöberte ich in diesem Jahr in meinen Lieblings-Blogs nach würzigen Nüsschen zum Knabbern. Gefunden habe ich Stephs würzige Knabbernüsse im Kleinen Kuriositätenladen. Leicht abgewandelt habe ich gleich eine ganze Wagenladung davon zubereitet und an meine Lieben verschenkt -  die Nüsse eignen sich aber auch super für die Silvester-Party (oder als Mitbringsel zu Ostern?) und sind schnell und einfach gemacht. Ein tolles Rezept, vielen Dank, liebe Steph!

REZEPT für 8 kleine Tütchen

200 g Kürbiskerne
200 g Cashewkerne
600 g Nussmischung (Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)  
2 Eiweiß  
8 TL brauner Zucker
8 TL Salz
2 TL Cayennepfeffer
 
2 EL getrocknete italienische Kräuter
2 EL Currypulver


Ofen auf 150°C vorheizen (Ober-/ Unterhitze). Die Häfte der Nüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 20 Minuten goldbraun rösten, dabei gelegentlich wenden. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
1 Eiweiß schaumig schlagen, 4 TL Zucker, 4 TL Salz, 1 TL Cayennepfeffer und italienische Kräuter einrühren, Nüsse zugeben und gründlich vermischen. Auf dem Backblech verteilen und ca. 30 Minuten rösten, dabei ein paar mal mit einer Gabel auflockern, bis sie goldbraun sind und würzig duften.
Ebenso mit den restlichen Nüssen verfahren und die Kräuter durch Curry ersetzen.

Abgekühlte Nüsse mischen und in kleine Tütchen verpacken. 

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Viel Spaß bei der Silvester-Party - wir sehen uns nächstes Jahr!!! 
 

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Pünktlich zum heiligen Abend: Christstollen

Heiligabend, meine Lieben! Ich hoffe, ihr habt alles vorbereitet und könnt euch nun in aller Ruhe auf einen schönen Abend mit euren Lieben freuen?
Zur Feier des Tages möchte ich euch heute noch schnell, praktisch kurz vor Toresschluss, meinen Christstollen vorstellen:


Gut vier Wochen lagerte das gute Stück im Keller und hatte so genügend Zeit zu reifen. Die Vorbereitung war - zugegeben - recht aufwendig, hat sich aber gelohnt. Dafür, dass es der erste Versuch war, habe ich nämlich richtig viele nette Komplimente bekommen! Das schönste war "besser als gekauft"...
Wenn ihr Ende November /Anfang Dezember des nächsten Jahres also auch keine Mühen scheuen wollt, empfehle ich euch folgendes Rezept, das ich mir aus verschiedenen Rezepten zusammengebastelt habe.

REZEPT für 2 große Stollen

1 kg Mehl
450 g Süßrahmbutter
200 g Zucker
etwas Salz
etwas Muskatnuss, frisch gerieben
1/2 Tonkabohne, gerieben
1/2 TL Ingwerpulver
2 Würfel Hefe
200 ml Milch
600 g Rosinen
75 g Orangeat
75 g Zitronat
200 g gehackte Mandeln
120 ml Rum
5 Gewürznelken
2 Kardamom-Kapseln
2 Muskatblüten
1 Bio-Zitrone
4 EL Vanillezucker
200 g Butter (flüssig) zum Bestreichen
reichlich Puderzucker


Am Vortag die Rosinen und Mandeln sowie Orangeat und Zitronat mit dem Kardamom, den Nelken, den Muskatblüten und der abgeriebenen Schale der Zitrone in Rum und dem Saft der Zitrone einweichen (alternativ könnt ihr natürlich gemahlene Gewürze verwenden).
Am nächsten Tag alle Temperaturen auf Zimmertemperatur bringen, Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Lauwarme Milch hineingeben, etwas Zucker einrieseln lassen und die Hefe hineinbröckeln, ein wenig Mehl einrühren. Vorteig so 20 min gehen lassen. Anschließend Süßrahmbutter, Zucker, Salz, Muskatnuss, Tonkabohne und Ingwerpulver hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten (das geht in die Arme! - was gäbe ich doch für eine vernünftige Küchenmaschine....).
45 min gehen lassen, dann Gewürze aus der Rosinen-Mandel-Mischung fischen und Früchtemix unter den Teig kneten - nur ganz kurz! Erneut 30 min gehen lassen, dann in 2 Teile teilen und zu Stollen formen (gute Anleitungen gibt es im Internet). Auf einem mit Backpapier belegten Blech nochmal 30 min gehen lassen, derweil den Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Stollen etwa 30 min backen, dann mit Folie abdecken und weitere 30-40 min backen. Immer mal wieder nachschauen und am Ende der Backzeit evtl. Temperatur reduzieren (175°C) und weiter backen, bis der Stollen fertig ist, sollte die Zeit noch nicht gereicht haben (Stäbchenprobe).
Herausnehmen, noch heiß rundherum mit der Hälfte der flüssigen Butter bestreichen und mit Vanillezucker bestreuen. Komplett abkühlen lassen, dann mit der restlichen Butter rundherum bestreichen, kurz warten und dick mit Puderzucker bestäuben.
Fest in Alufolie wickeln und min 4 Wochen an einem kühlen Ort ruhen lassen.





Damit wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, schöne und besinnliche Stunden mit euren Lieben und natürlich einen guten Appetit beim Weihnachtsessen :)